Elektromobilität leicht gemacht

Ob Unternehmen mit eigenem Fuhrpark oder Städte und Gemeinden mit modernem E-Mobility-Programm,
ob in urbanen Ballungsräumen oder auf dem platten Land:

Elektroflotten mit intelligentem Lastmanagement machen sich bezahlt.

Unternehmen und Organisationen, die eine Elektrofahrzeugflotte für ihre Belegschaft aufbauen, Kommunen, die die Lademöglichkeiten in der Stadt und Umgebung erweitern möchten, Ladeinfrastruktur-Betreiber und deren E-Fahrzeug-Kunden: Sie alle profitieren von optimaler Energieverteilung und Ressourceneffizienz bei maximaler Leistung. Denn intelligentes Lastmanagement macht das Laden von E-Fahrzeugen und Flotten schneller, preiswerter und komfortabler.

Dafür bietet Compleo von der einzelnen Ladesäule bis hin zur kompletten Ladeinfrastruktur mit Planung, Aufbau und Wartung vielfältige Ladelösungen, die optimal auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind. Dazu gehört natürlich auch die Rundum-Beratung im Vorfeld: Was ist bei der Einführung von Elektroflotten und dem Aufbau von Ladeinfrastrukturen zu bedenken? Wie werden Ladestationen sinnvoll geplant und erweitert? Was ist bei Strom und Netz vor Ort zu beachten?

Compleo-Sammelschienen: So wächst die Anzahl der Ladestationen mit den Nutzern mit

Am Anfang wollen Kunden natürlich wissen, wie viele Ladestationen bei ihren Gegebenheiten überhaupt möglich sind und ob im Nachhinein zusätzliche Ladestationen angeschlossen werden können. Hier lautet die Antwort von Compleo ganz klar: Ja! Eine zentrale Rolle spielt dabei das eigens von Compleo-Ingenieuren entwickelte Sammelschienensystem. Dieses ermöglicht Kunden jederzeit eine beliebige Erweiterung ihrer Ladeinfrastruktur ohne lästige Umbauarbeiten am Gebäude oder aufwändige Leitungsverlegungen auf dem Gelände. So wächst die Anzahl der Ladestationen mit der E-Flotte mit und passt sich an die Bedürfnisse der Kunden und E-Fahrzeugnutzer an!

„Um Ihre elektrifizierte Flotte intelligent ans Netz anzuschließen und optimal zu laden, hat Compleo ein effizientes Sammelschienensystem entwickelt und sich auf ein leistungsfähiges Lastmanagement spezialisiert. Damit profitieren Betreiber wie Nutzer von flexibler und damit schneller und günstiger Stromverteilung“, sagt Michael Berginski.

Die beste Lösung fürs Flottenladen:
Compleo Sammelschienensystem im Detail

Der große Vorteil der Compleo-Lösung ist das Sammelschienensystem, mit dem die Ladestationen schnell und unkompliziert um weitere Ladepunkte ergänzt werden können: Eine zentrale Zuleitung versorgt alle Ladestationen mit Strom, Zugang und Abgang für neue Leitungen befinden sich bereits an den Ladestationen, sodass kein Umbau nötig ist.

Mithilfe einer zusätzlichen Sicherungsleiste können die Leitungen an den Ladestation schlank gehalten und bis zu 36 Ladepunkte mit nur einem Leitungsstrang gleichzeitig in Betrieb genommen werden. Damit entfällt die sonst übliche und aufwändige Sternverkabelung und die Installationskosten können um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

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Intelligentes Lastmanagement:
Optimale Netzauslastung und Umweltfreundlichkeit

Das moderne Lastmanagementsystem von Compleo ermöglicht nicht nur das Laden mehrerer Fahrzeuge gleichzeitig, sondern verteilt den eingespeisten Strom auch gleichmäßig und ressourcenschonend an Ladesäulen und Fahrzeuge. Das ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern auch für die Ladestationenbetreiber und deren Nutzer: Denn die bestehende Anschlussleistung kann optimal genutzt werden, ohne weitere Kosten für größere Netzanschlüsse zu verursachen, die wiederum die Ladepreise in die Höhe treiben würden.

Dabei haben Ladestationenbetreiber die Wahl zwischen einem „dynamisch gleichmäßigen Model“ und dem „Model first come, first serve“. Mit beiden Modellen können möglichst viele E-Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden, ohne das Netz zu überlasten.

Die optimale Stromverteilung:
Die beiden Compleo-Modelle im Detail

Modell dynamisch gleichmäßig
dieselbe Leistung für alle

In diesem Modus verteilt eine Master-Ladestation den verfügbaren Strom gleichmäßig auf die nachgeordneten Ladestationen und somit auch an die einzelnen Ladepunkte und Fahrzeuge. Nutzt eines der Fahrzeuge die reservierte Energie nur geringfügig oder überhaupt nicht, findet sofort eine Reservierungsfreigabe statt – und der so freigewordene Strom steht weiteren Fahrzeugen zur Verfügung.

Beispiel: Eine Ladestation hat zwei Ladepunkte mit je 22 kW und insgesamt 30 kW verfügbare Anschlussleistung. Laden zwei Fahrzeuge gleichzeitig, so wären das 15 kW pro Fahrzeug. Steht nur ein Fahrzeug an der Ladestation, kann dieses mit vollen 22 kW geladen werden. Dabei wird automatisch die Strom-Obergrenze – in dem Fall von 30 kW – gewahrt.

Modell first come, first serve
wer zuerst kommt, lädt am schnellsten

In diesem Modus wird die zur Verfügung stehende Stromleistung in der Rangfolge first come, first serve verteilt: Das Fahrzeug, das zuerst angeschlossen wird, erhält – unter Berücksichtigung seiner maximalen Ladekapazität – die volle Leistung. Wird ein zweites Fahrzeug angeschlossen, bekommt dieses erst einmal die restliche zur Verfügung stehende Leistung.

Beispiel: Bei insgesamt 30 kW verfügbarer Anschlussleistung bekommt das erste Fahrzeug die vollen 22 kW, die pro Ladepunkt zur Verfügung stehen. Das zweite Fahrzeug erhält dann so lange 8 kW, wie das erste noch lädt; danach wird auf 22 kW aufgestockt

Statische oder dynamische Strom Obergrenze

Je nach Konfiguration kann die Stromobergrenze entweder statisch oder dynamisch eingestellt werden. Ist die Obergrenze statisch eingestellt wird den Ladestationen ein fester Betrag zugewiesen. Bei einer dynamischen Obergrenze wird der Verbrauch der restlichen Hausinstallation in Intervallen von 15 Sekunden gemessen und der Ladeinfrastruktur die restliche Leistung zur Verfügung gestellt. Das ermöglicht die optimale Auslastung des Stromanschlusses.

Beispiel: Ein Bürogebäude mit beispielsweise 300 kW Gebäudeanschlussleistung benötigt diese fast vollständig in der Mittagszeit. Würden gleichzeitig E-Autos mit der vollen Leistung weiterladen, käme es eine Lastspitze von 450 kW. Mittels intelligentem Lastmanagement wird zu den Mittagstunden der Ladeinfrastruktur aber nur wenig Leistung zur Verfügung gestellt. Dafür kann in den Vor- und Nachmittagsstunden schneller geladen werden, so dass der Anschluss nie überlastet wird und trotzdem zum Feierabend alle Autos nach Hause kommen.

Was ist Lastmanagement

Als Lastmanagement wird die sinnvolle Verteilung des Stroms an Ladestationen bzw. Ladepunkte für Elektrofahrzeuge bezeichnet. Das ist vor allem dann erforderlich, wenn das lokale Stromnetz bzw. der Stromanschluss des Ladeinfrastrukturbetreibers nicht ausreichend Ladeleistung für alle gleichzeitig ladenden Fahrzeuge zur Verfügung stellen kann. Insbesondere bei älteren Immobilien sind die Hausanschlussleitungen häufig nicht optimal für das Laden von Elektroautos ausgelegt. Das Verstärken älterer Anschlüsse wiederum ist mit dickeren Kabeln verbunden und wird somit teurer. Da energietechnische Anlagen in der Regel auf Maximalleistung angelegt sind, verursacht diese Leistungssteigerung zusätzliche Kosten – die durch ein intelligentes Lastmanagement ohne Lastspitzen und Schieflasten bis zu einem gewissen Grad vermieden werden können.

Starter-Checkliste:
Alle Vorteile auf einen Blick

  • Compleo befähigt Unternehmen und Kommunen zu einem umweltbewussten und nachhaltigen Mobilitätskonzept, mit dem sie Mitarbeiter und Kunden begeistern

  • Compleo bietet individuelle Lösungen von der einzelnen Ladestation bis zur kompletten Ladeinfrastruktur inklusive Planung, Inbetriebnahme, Management und Wartung

  • Mit dem Compleo-Sammelschienensystem ist die Ladeinfrastruktur jederzeit erweiterbar – ohne lästige Umbauarbeiten am Gebäude oder Leitungsverlegungen auf dem Gelände

  • Das integrierte Compleo-Sammelschienensystem senkt die Installationskosten für neue Ladestationen um bis zu 50 Prozent

  • Eine optimierte Stromlastverteilung sorgt für schnelles Laden ohne Lastspitzen oder Schieflasten, sodass das Stromnetz gleichmäßig genutzt und nicht überlastet wird

  • Zwei Verteilungsmodelle für gleichzeitiges Laden: Gleichmäßige Verteilung des Stroms auf alle Fahrzeuge oder: wer zuerst kommt, lädt mit Höchstleistung bis er fertig ist

  • Minimierung der Verlustleistung dank Herunterregeln der Ladeleistung (Derating) und Überlastungscheck im 30-Sekunden-Takt

  • Dank der dynamischen Reservierungsfreigabe wird die vorhandene Einspeiseleistung immer optimal genutzt und führt so zu höchster Ladeperformance.

  • OCPP basiertes Backend: Das Open Charge Point Protocol, ist ein anerkanntes Anwendungsprotokoll, das eine herstellerunabhängige Kommunikation zwischen Ladestationen und verschiedenen Verrechnungs- und Management-Systemen von Ladeinfrastrukturen ermöglicht.