Bundesweite Förderung

Bundesweite Förderung

Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten

Ab heute können Förderanträge für geplante Ladeinfrastruktur gestellt werden. Für den Aufruf stehen derzeit Fördermittel in Höhe von 5 Mio. Euro zur Verfügung. Die Anträge können bis zum 17.05.2021 eingereicht werden. Mit dem „Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten“, wird die Erstellung eines Konzeptes/Studie gefördert.

Details zum Förderprogramm

Förderort:

  • bundesweit

Bedingungen:

  • 100 % erneuerbare Energie für den Betrieb der Ladesäule 
  • nicht kumulierbar mit anderen Aufrufen 
  • Antrag stellen, BEVOR die Ladesäule bestellt wird
  • Analyse der lokalen Ausgangssituation, die Identifikation der Bedarfe und die Entwicklung von Maßnahmen für die Umsetzung der identifizierten Bedarfe
  • Elektromobilitätskonzepte müssen mindestens an einer der folgenden inhaltlichen Schwerpunkte adressiert werden:
    • Schwerpunkt 1: Elektrifizierung von kommunalen Fahrzeug-Flotten / Fuhrparks mit entsprechenden Ladeinfrastrukturkonzepten
    • Schwerpunkt 2: Elektrifizierung von gewerblichen Fahrzeug-Flotten / Fuhrparks mit entsprechenden Ladeinfrastrukturkonzepten
    • Schwerpunkt 3: Erstellung von kommunalen und regionalen öffentlichen Ladeinfrastrukturkonzepten
    • Schwerpunkt 4: Schrittweise Integration kommunaler bzw. gewerblicher E-Fahrzeuge in intermodale Verkehrs- und Logistikkonzepte und Mobilitätsdienstleistungen (Kombination verschiedener Verkehrsmittel, betriebliches Mobilitätsmanagement, nachhaltige Citylogistikkonzepte).
  • Erstellung von Umweltstudien nach Abschnitt 7 Artikel 49 AGVO. Zur Erstellung der Studie ist ein fachlich geeignetes Dienstleistungsunternehmen zu beauftragen, welches in einem wettbewerblichen Verfahren zu ermitteln ist (Kommunen) 

Förderfähige Ausgaben: 

  • maximal 100.000 € (netto) bzw. 119.000 € (brutto) - abhängig von der Vorsteuerabzugsberechtigung des Antragstellers
  • Beteiligung an der programmatischen Begleitforschung des BMVI in Form einer Teilnahme des Projektleitenden an zwei Arbeitstreffen sind in Berlin zu berücksichtigen
    • Die Reisekosten (max. 500 € pro Reise [brutto]) hierfür sind nach Maßgabe des Zuwendungsbescheides förderfähig

Antragsberechtigt:

  • kommunale und gewerbliche Antragsteller

Förderquote:

  • bis zu 80 %
  • keine Investitionsförderung (z.B. Hardware, Installation, etc.)

Benötigte Unterlagen

https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte 

Anträge sind vollständig über das easyonline Portal einzureichen: https://foerderportal.bund.de/easyonline.

Förderaufruf

  • Sie finden das Förderprogramm des BMVI und den entsprechenden Förderschwerpunkt im easyonline Portal unter folgenden Bezeichnungen: - Fördermaßnahme: Projektförderung Elektromobilität des BMVI - Förderbereich: Elektromobilitätskonzepte
  • Folgende Dokumente müssen über das Portal eingereicht bzw. hochgeladen werden:
    • Der vollständig ausgefüllte Antrag auf Zuwendung auf Ausgabenbasis [AZA] (easy-Online),
    • Das vollständig ausgefüllte Formblatt der Vorhabenbeschreibung (Anlage 1), u.a. Angaben der Einzelkosten. 
    • Anlage C des Subventionsschreibens (nicht notwendig für Gebietskörperschaften),
      • soweit zutreffend:
        • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft: aktueller Handelsregisterauszug,
        • für Personengesellschaften (e.K., GbR etc.):  Jahresabschlüsse der letzten 2 Jahre / ggf. laufender Wirtschaftsplan und Hausbankauskunft,  
        • Nachweis vom Finanzamt über die Berechtigung zum teilweisen Vorsteuerabzug,
        • bei gemeinnützigen Antragstellenden: Nachweis über Gemeinnützigkeit,
        • für kleine/ mittlere Unternehmen: KMU-Erklärung,
        • für Vereine: Vereinsregisterauszug,
        • für eingetragene Genossenschaften: Genossenschaftsregisterauszug

Im Nachgang zur elektronischen Übermittlung des Antrags sind der rechtsverbindlich unterschriebene Antrag sowie das Formblatt postalisch beim Projektträger bis zum 20. Mai 2021 unter folgender Adresse einzureichen:

Projektträger Jülich / Forschungszentrum Jülich GmbH Fachbereich EVI 2
Postfach 61 02 47
10923 Berlin.

Maßgebend ist der Poststempel. Ohne die postalisch übersendete unterschriebene Version gilt der Antrag als nicht eingegangen.